Informationsrechtstag
5. Informationsrechtstag: Web 2.0 = Recht 2.0?
Am 27. Juni 2007 fand im Düsseldorfer Industrieclub der 5. Düsseldorfer Informationsrechtstag statt. In verschiedenen Panels wurde fachgebietsübergreifend von Professoren, Rechts- und Patentanwälten sowie Praktikern aus Unternehmen das hochaktuelle Thema „Web 2.0 = Recht 2.0?“ diskutiert.
- Programm & Einladung (pdf, 121 kb)
Das Internet entwickelt sich zusehends von einem statischen Medium, in dem Informationen nur passiv von „Internetsurfern“ konsumiert werden, zu einem interaktiven Medium, das vom„user generated content“ dominiert wird. Unter dem Stichwort „Web 2.0“ werden dabei verschiedene Phänomene des Informationsflusses ohne redaktionelle Filter zusammengefasst, angefangen von Weblogs über Videoportale, „Mash-Ups“ bis hin zu von Internetnutzern gemeinsam geschaffenen Datenbanken wie die Wikipedia.
Dabei stellt das „Web 2.0“ das Recht vor immer neue Herausforderungen, dem es bislang in vielerlei Hinsicht nicht gewachsen zu sein scheint: Das betrifft etwa dieHaftung der Website-Betreiber für „user generated content“ und setzt sich fort beim „Eigentum“ an den durch viele Nutzer gemeinsam geschaffenen Werken. Auf dem Programm standen deshalbvier Panel , in denen jeweils im Anschluss an zwei Impulsreferate Experten kontrovers verschiedene rechtliche Aspekte der weiteren Entwicklung des Internet diskutieren worden sind.
Materialien
Der gesamte Informationsrechtstag wird voraussichtlich in einer Sonderbeilage zu einer Fachzeitschrift dokumentiert. Vorab stellen wir jedoch - sofern verfügbar - den Teilnehmern und interessierten Dritten die Folien zu den einzelnen Vorträgen zur Verfügung. Weitere Folien folgen in den kommenden Tagen.
- Schlotfeldt: E-Learning 2.0 in Unternehmen (pdf, 716 kb)
- Dr. Ulmer: Vorratsdatenspeicherung - Bewertung aus Unternehmenssicht (pdf, 1.268 kb)
- Beurskens, LL.M.: Geistiges Eigentum im "Second Life" (pdf, 1.625 kb)
- RA Rössel, LL.M.: Aktuelle Entwicklungen der Unterlassungshaftung für das Verhalten Dritter (pdf, 772 kb)
- RA Dr. von dem Bussche, LL.M.: Haftungsfalle Affiliate-Werbung (pdf, 952 kb)
- Prof. Dr. Altenhain: Phishing im Web 2.0 (pdf, 952 kb)
- RA Dr. Springorum: Softwarepatente: Wie geht es weiter? (pdf, 595 kb)
Kontakt & weitere Informationen
Prof. Dr. Ulrich Noack
Tel: 0211 / 81 11453
Fax: 0211 / 81 11427
Mail: ulrich.noack@uni-duesseldorf.de
wiss. Mit. RA Sascha Kremer
Tel: 0211 / 81 10752
Fax: 0211 / 81 10753
Mail: sascha.kremer@uni-duesseldorf.de
4. Informationsrechtstag: TKG 2004 – ein Modell zur Deregulierung
Das Zentrum für Informationsrecht (ZfI) veranstaltete am 7. Februar 2006 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Johannes Dietlein den 4. Informationsrechtstag zum Thema:
TKG 2004 – ein Modell zur Deregulierung
oder mehr Bürokratie ohne Rechtssicherheit?
Themen waren unter : Erfolge und Probleme bei der Definition des Regulierungsrahmens – Erfahrungen mit der Marktanalyse und Regulierungsverfügungen, TKG und/oder GWB – Abgrenzung sektorspezifischen und allgemeinen Wettbewerbsrechts sowie das neue TKG im Lichte der Rechtsprechung – primärer und sekundärer Rechtsschutz.
Materialien (pdf)
Allgemeines
Vorträge
- Dr. Henseler-Unger: Regulierung nach dem TKG 2004 - ein Erfolg?
- Dr. Holthoff-Frank: TKG und/oder GWB - Abgrenzungen
- Krüger: Funktioniert das von der Rahmenrichtlinie gesetzte Regulierungsmodell?
- Dr. Schütz: TKG 2004 - ein Modell zur Deregulierung oder mehr Bürokratie ohne Rechtssicherheit?
- Dr. Schütze: Staatshaftung bei Regulierungssachverhalten
- Wilmsmann: Erfolge und Probleme bei der Konkretisierung eines neuen Regulierungsrahmens
- Wissmann: TKG und/oder GWB - Abgrenzungen
- Zwach: Das neue TKG im Lichte der Rechtsprechung
3. Informationsrechtstag: Authentizität und Integrität im elektronischen Rechtsverkehr
Der 3. Düsseldorfer Informationsrechtstag am 10.05.2005 im Düsseldorfer Industrieclub befasste sich unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Noack anläßlich des zum 01.04.2005 in Kraft getretenen Justizkommunikationsgesetzes (JKomG) sowie des kürzlich geänderten Signaturgesetzes (SigG) mit der Authentizität und Integrität im elektronischen Rechtsverkehr. Erstmals wurde der Düsseldorfer Informationsrechtstag in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gewerblichen Rechtsschutz (CIP) Düsseldorf veranstaltet.
Neben dem JKomG und den durch das SigG offen gelassenen Fragen nach der Zurechnung und Haftung bei qualifiziert elektronisch signierten Erklärungen standen auch die Anforderungen an ein zukünftiges elektronisches Handels- und Unternehmensregister (EHUG), die Möglichkeiten und Risiken bei der Langzeitarchivierung und Sicherung elektronisch signierter Dokumente sowie das E-Government (Stichwort elektronischer Verwaltungsakt) auf der Agenda. Als Referenten konnten u.a. Prof. Dr. Spingler (Universität Göttingen), RiAG Dr. Viefhues (AG Oberhausen, IT-Derzernat OLG Düsseldorf), RA Dr. Ohrtmann (Bird & Bird Düsseldorf), Dr. Schemmann, LL.M. (Geschäftsführer der Bundesnotarkammer), PA Dr. Springorum (Kiani & Springorum Düsseldorf) sowie Dr. Zilkens (Datenschutzbeauftragter Stadt Düsseldorf) gewonnen werden.
Materialien
- Tagungsprogramm (pdf)
- RiAG Dr. W. Viefhues: Die elektronische Gerichtsakte
- RA Dr. Ohrtmann: Elektronische Kommunikation zwischen Anwalt und Gericht
- Prof. Dr. G. Spindler: Authentizität auf dem Prüfstand
- wiss. Mit. S. Kremer: Das 1. SigÄndG
- Dr. T. Schemmann: Justizkommunikationsgesetz - Die Rolle der Notare
- Dr. D. Gassen: Beweiswert und Verwertbarkeit elektronisch signierter Dokumente
- S. Fischer-Dieskau: Archivierung elektronisch signierter Dokumente
- Prof. Dr. U. Noack: Elektronische Handels- und Unternehmensregister
- Notar J. Bettendorf: Beglaubigung bei Anmeldungen zur Eintragung im elektronischen Handelsregister
- Prof. Dr. J. Dietlein: Auf dem Weg zum elektronischen Verwaltungsakt
6. Informationsrechtstag: Review des EU-Rechtsrahmens für elektronische Kommunikation
Das Zentrum für Informationsrecht (ZfI) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf lädt herzlich zu seinem 6. Informationsrechtstag zum Thema „Review des EU-Rechtsrahmens für elektronische Kommunikation" am 9. April 2008 im Düsseldorfer Industrieclub ein.
2. Informationsrechtstag: E-Gambling als Herausforderung an das Recht
Der 2. Düsseldorfer Informationsrechtstag am 08.11.2004 hat sich unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dietlein mit dem politisch und juristisch viel diskutierten Thema des E-Gambling beschäftigt. Für die Fachvorträge im Düsseldorfer Industrieclub konnten viele hochkarätige Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen werden.
1. Informationsrechtstag: Die Marktregulierung nach dem novellierten Telekommunikationsgesetz
Am 10. März 2004 fand im Düsseldorfer Industrieclub unter Leitung von Prof. Dr. Dietlein der erste Düsseldorfer Informationsrechtstag statt, für den eine Vielzahl ausgewiesener Fachleute aus Wissenschaft und Praxis - allen voran der Präsident der RegTP, Herr Matthias Kurth - gewonnen werden konnten, die den etwa 130 Teilnehmern interessante Einblicke in die aktuelle Gesetzesnovellierung des TKG und die damit verbundenen Chancen und Risiken in diesem eminent wichtigen Bereich vermitteln konnten.